zaterdag 26 januari 2019

Anlage Wuppertaler Straße Teil V: von Technik zu Dramatik

Wuppertaler Straße in nächtliche Atmosphäre.

In diesem vorläufig letzten Teil muss ich Ihnen ein Geständnis machen: Ich bin ganz schlecht in Elektronik. Irgendwie bekomme ich das nicht auf die Reihe. Nennen Sie es ruhig einen blinden Fleck. Für meine Gehirnwindungen ist das einfach nichts, oder es ist durch all die kreative Denkarbeit kein Platz dafür.

Aber wenn man selber etwas nicht kann, fragt man halt einen anderen! Mit einer Gruppe Freunde um dich herum, die sich allesamt kopfschüttelnd meine Verdrahtung angesehen haben, war die Hilfe nicht weit entfernt.
Die technik:

Walter bringt Ordnung in das Chaos.

Walter Smit, der Erbauer der Anlage Braubach, hat mir die Basis für Ordnung und Logik gezeigt – nicht, dass es haften bleibt, aber trotzdem …
Steckverbindungen und Kabelstränge, sauber versteckt in Kabelkanälen und an jedem Gleisstück ein eigenes Anschlusskabel. Auch eine separate Leitung für die Beleuchtung, und das war es schon.




Mit einfachen Mitteln wird eine betriebssichere Stellvorrichtung gebaut.
Ich habe selber eine mechanische Stellvorrichtung für die einzige Weiche in der Wuppertaler Straße gebaut. Der Stellknopf sitzt in einer Gewindestange und kann für den Transport leicht abgeschraubt werden. Mechanisch bin ich zum Glück kein komplett hoffnungsloser Fall. Der Kippschalter sorgt für die Verriegelung der Weichenzungen und die Polarisierung des Herzstücks.


Ein wahres Schlachtfeld; auch hier muss aus Chaos Ordnung entstehen.

Die Dramatik:

Manchmal muss man rigorose Entschlüsse fassen. Und dann ist es schön, wenn man sich selber gerade ein Fein Multitool für die notwendigen Sägearbeiten spendiert hat. Ich wollte an der rechten Anlagenseite ein etwas stärkeres Geländeprofil. Ein Hügel geht natürlich nicht, aber wohl eine tiefer gelegene Stützmauer.

Am Beginn der Arbeiten.
Manchmal muss man rigorose Entschlüsse fassen. Und dann ist es schön, wenn man sich selber gerade ein Fein Multitool für die notwendigen Sägearbeiten spendiert hat. Ich wollte an der rechten Anlagenseite ein etwas stärkeres Geländeprofil. Ein Hügel geht natürlich nicht, aber wohl eine tiefer gelegene Stützmauer.






Um die Abstellgleise an dem etwas abfallenden Gelände zu sichern, war eine Verstärkung in Form einer Mauer samt einem Abschluss mit Decksteinen notwendig. Für die Entwässerung des Terrains und für das Abwasser des Lokschuppens dient dieses Abflussrohr. Nicht wirklich ökologisch! Der Wasserstrahl besteht aus einem durchsichtigen Plastikstreifen mit einigen Schichten Acryl-Glanzgel.

Kleine Sträucher und verschiedene Gräser geben dem kleinen Stück Ödland die richtige Atmosphäre.


Sieht schon gut aus, aber da noch viele Stunden Bastelspaß bis zum Endziel.
Wenn ich und mein genialer Übersetzer Johannes es noch schaffen vor den 16. Februar, werde ich im Teil VI zeigen, wie ich mit Schotter, feinem Sand und Kohlen letzte Hand an dieses Projekt anlege. 
Dann noch das Untergestell und den Fiddleyard bauen, und Wuppertaler Straße ist fertig. Genau rechtzeitig für den 01TREFF!