zondag 20 januari 2019

01TREFF: Hersteller und Händler stellen sich vor.

Als Vorgeschmack auf den 01TREFF 2019 möchte ich gern – und mit einem gewissen Stolz – einige Hersteller und Händler ins Rampenlicht stellen, die bei der ersten Auflage noch nicht dabei waren.
Beginnen wir mit
Baureihe E60 von Wunder.
Wunder: Herr Wunder bietet für die Spur-0- und Spur-1-Liebhaber sehr exklusive Modelle.Auch die Oberleitung in diesen Baugrößen ist von hoher Qualität. Es werden einige Handmuster zu sehen sein, darunter der Omm 55 in Spur 1. Die E 60, der Bromberg und der Kühlwagen TThs Berlin sind gerade ausgeliefert und erhältlich.

Bünnig: Die Firma Bünnig bedient auch beide Maßstäbe. Feine Gebäude in MDF, oft nach preußischen Vorbildern, und diverses praktisches Zubehör.
Pesolillo: Baureihe 44.5 in 0.
Pesolillo: Herr Pesolillo wird sogar aus der Schweiz anreisen, um seine dort von Hand gefertigten Messing-Spur-0-Modelle zu zeigen. Wirklich ungekannt detailliert und mit perfektem Finish! Neben der uns wohlbekannten E 44.5 werden auch italienische Drehstrom-Lokomotiven zu sehen sein, die mit ihrer stämmigen Erscheinung und den filigranen Pantographen wahre Juwelen sind.

Mo-Miniatur: MF 178 und Krone Miststreuer.
Mo-Miniatur: Unter den Spur-1-Liebhabern ist diese Firma ein Begriff. Herr Brunner zeigt seine neuesten Modelle, darunter ein Messey Furguson 178 und ein Krone-Miststreuer. Diese erste Auflage dieses Miststreuers ist komplett ausverkauft, aber es wird eine zweite Auflage kommen. Das Foto ist ein guter Beweis dafür, warum eine so große Nachfrage nach diesem Anhänger besteht!

Steiner Modellwerke: 5000-l-Dieseltankstelle aus Messing.
Steiner Modellwerke: 2019 ist für Stefan Steiner ein besonderes Jahr. Dieser junge Produzent von feinem, exklusivem Zubehör wird in diesem Jahr mit der Baureihe 81 seine erste Lok auf den Markt bringen. Selbstverständlich in Messing und mit höchst denkbarer Detaillierung. Herr Steiner ist vielleicht derzeit noch nicht so bekannt, aber hat sich für viele unserer Modelle um die Recherche gekümmert. Vielversprechend also!

-Hegob: Herr Obst ist mit einem kompletten und lieferbaren (!) Gleissortiment in Spur 1 und Spur 0 anwesend. Die Website von Hegob ist derzeit nicht online und Hegob ist schwer zu erreichen. Aber in Maarn können Sie leicht Ihre Wünsche äußern und Bestellungen aufgeben oder abholen.

Modellbahn Paradies: Roman Hahn hat eine Auswahl von aktuellen Märklin-Spur-1-Modellen und Zubehör zu wirklich günstigen Preisen im Angebot. Die Baureihen 78 und E 18 sind ein heißer Tipp!

Andere Hersteller und Händler, die auch beim ersten 01TREFF dabei waren, sorgen für eine große Bandbreite an Produkten.
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Baureihe 56 von KM1. © foto: KM1
KM 1: Hier wird die gerade ausgelieferte BR 56 in patinierter Ausführung zu sehen sein. Diese Lok ist mir bereits in die Finger gekommen, und ich kann Ihnen sagen, dass der neue Weg, den KM 1 hiermit einschlägt, der richtige ist. Was für ein fantastisches Modell! Falls Sie davon noch ein Exemplar erwischen können, dann ist dies eine echte Empfehlung!

Lokladen / Dingler: Bei Herrn und Frau Lippert sind die neuesten Modelle aus dem Hause Dingler zu bewundern. Die AE 4/7 wird Sie staunen lassen. Aber auch viel Zubehör ist hier erhältlich.

Feld Grossbahn: Tobias Feld  ist mit Schmalspur in 1, 2 und nun auch 0 ebenfalls zum zweiten Mal präsent.

Hofmanns Modellbau: Lutz Hofmann ist ein Spezialist für Zubehör in Spur 1 und 0. Neuheiten werden in Maarn zu sehen und zu kaufen sein.

Zapf: Die freundliche Familie Zapf bietet ein bezahlbares und umfangreiches Programm an Zubehör in den Maßstäben 1 und 0. Für Selbstbauer sind die Fenster und Türen ideal (ich habe hiervon bei der Wuppertaler Straße vielfach Gebrauch gemacht!).

Demko: Exklusive Messingmodelle, Antriebe und Zubehör in den Maßstäben 0 und 1. Auch ein schönes Oberleitungssystem wird angeboten.

Spur 1 Werkstatt: Rainer Herrmann bietet Selbstbauern ein gigantisches Programm an Einzelteilen im Maßstab 1. Auch für Reparaturen und Digitalisierung sind Sie hier an der richtigen Adresse.

Hosenträger: Diese kompromisslosen Enthusiasten bieten in 1 Pur ein prächtiges Gleisprogramm für sehr anspruchsvolle Modellbauer. Lassen Sie sich hier von der Schönheit von Fine Scale oder sogar Pur überzeugen – ich bin schon fast bekehrt!

Horster modelbouwwereld / Spurenwelten: Ben Horster bietet das komplette Schottersortiment von Spurenwelten an. Auf der Anlage Wuppertaler Straße wird ausschließlich dieser Schotter verwendet. Ein absolut staubfreier und scharfkantiger Schotter. Eine echte Empfehlung! Auch gibt es hier Bäume zu fairen Preisen und Gras in verschiedenen Maßstäben.

Rail GB Ltd: Auf diesem Event darf dieser Händler mit seinen gebrauchten und neuen Modellen natürlich nicht fehlen. Eine enorme Kollektion in 1 und 0!

Maclean modelbouw: Figuren von Preiser und Spur-0-Modelle.

Becasse Weathering: fast vergessen – ich bin ja auch noch dabei! Exklusive Patinierungen und nun auch Modellbahnanlagen auf Bestellung. Wuppertalstraße steht nach das Treffen auch zum Verkauf!

zondag 6 januari 2019

Wuppertaler Straße Teil IV: Das mit dem Lokschuppen....

Schienenbus vor der ersten Version des Lokschuppens.
Im vorigen Artikel hatte ich ein Loblied auf die PVC-Platten gesungen. Darum geht es einige Zeit lang auch in diesem Beitrag, denn manchmal gelingt das Bauen nicht beim ersten Mal. Das beweist mein rigoroser Beschluss, den Lokschuppen zweimal zu bauen..


Bei Stangel habe ich, um es mir einfacher zu machen, Fenster und Türen bestellt. Einbaufertig und sehr schön gearbeitet bekam ich sie mit der Post geliefert. Der Bau des Lokschuppens konnte beginnen! Eine graue Platte diente als Basis für den Schuppen. Mit einer scharfen Reißnadel wurden die Konturen der Fenster markiert und danach mit einem Cuttermesser ausgeschnitten. Eine zweite, weiße Platte auf der Innenseite sorgt für eine ausreichende Wandstärke. .



Mit dem Arrangement war ich zufrieden, und die Einheit Lokleitung und Lokschuppen mag vielleicht speziell erscheinen, sieht aber doch realistisch aus. Das Schöne daran, komplett frei ohne konkretes Vorbild bauen zu können, ist, dass alles möglich ist. Aber es ist notwendig, tatsächlich existierende Vorbilder genau zu studieren, damit die Szenerie glaubwürdig wird. Dies beginnt schon, bevor man überhaupt das Messer an der Platte ansetzt!

Da die Lokleitung noch kein Dach hat, scheinen die Verhältnisse in dieser Phase noch gut zu sein.
Nach einer Anzahl von Skizzen dachte ich, mir hinsichtlich eines guten Resultates sicher zu sein, und mit ganzer Hingabe arbeitete ich an dem Schuppen. Nun nähere ich mich einer Modellbahn – und erst recht einer solch kompakten – wie einem Gemälde. Hierbei müssen Farbe, Stimmung und Komposition ein harmonisches Ganzes ergeben. Die Gebäude auf der Anlage bestimmen die Komposition am meisten, und gerade in diesem Punkt ging es schief. Ich fand den Schuppen zu gedrungen und zu niedrig. Von vorne betrachtet verlief die Anlage nicht in der gewünschten Wannenform. An der linken Seite ist es hoch, und an der anderen Seite läuft es am Ende nicht wieder hoch, sondern endete flach … Das Gebäude war in der Mitte ebenso hoch wie rechts. Der Schuppen musste also deutlich höher werden!

Große Fenster erfordern eine detaillierte Inneneinrichtung.
Zwar könnte man einen Streifen von 5 cm dazwischen setzen, aber ich wusste schon vorher, dass das einen hässlichen Schuppen ergeben würde. Auch waren die Fenster von Stangl nicht hoch genug. Die schmerzliche Schlussfolgerung war also, dass ich alles von neuem beginnen musste!


Deutlich zu sehen sind hier die Verhältnis zwischen Lok und Gebäude.
Freund Hendrik zeichnete mir neue Fenster und ließ sie aus dünnem, aber starkem Karton lasern. Auch diese wurden auf der Platte angerissen, und der ganze Prozess begann erneut. Jetzt etwas geübter als beim letzten Mal, war der Schuppen schnell fertig. Auch eine Inneneinrichtung entstand, und nach einer Testaufstellung war mir klar, dass mein Beschluss richtig gewesen war. Wuppertaler Straße ist nun wesentlich ausbalancierter, sodass ich mit dem Ausbau der Anlage weitermachen kann. Es gibt nämlich bis zum 16. Februar noch ziemlich viel zu tun!

Wuppertaler Straße im jetzigen Zustand. Es gibt noch einiges an Arbeit.

dinsdag 25 december 2018

Bügeleisen auf Rangiergleisen: die Baureihe E 60 von Wunder


 Mit der Ankündigung der E 60 von Märklin und dem ziemlich schnellen Erscheinen dieses reizvollen Modells dachte ich, dass man bei Wunder vielleicht von der Realisierung dieser schon viel eher angekündigten Maschine absehen würde. Aber zum Glück ist dies nicht geschehen!
Nun ist die Lok aus Göppingen sicher kein schlechtes Modell, aber was Wunder da fertiggebracht hat, ist wirklich ein Nonplusultra. Das komplett aus Messing gefertigte Modell ist eine Augenweide. Ich weiß gar nicht, womit ich beginnen soll …

Feine, durchbrochene Roste zum Beispiel. Ein äußerst filigraner Stromabnehmer, eine komplette Inneneinrichtung, hervorragend geätzte Tritte – und bei der Epoche II/III feine Gitter zum Schutz des Rangierers – und ein komplettes Bremswerk. Auch rund um der Laufachse mangelt es an nichts. Eigentlich alles, was man von einer Lok im Topsegment erwartet.


Aber wirklich erfinderisch ist die Bedienung des Stromabnehmers. Für eine gute Sicht des Lokführers ist das Führerhaus rundum verglast. Dies war vor allem bei der DB-Version der Fall. Das bringt jedoch das Problem mit sich, dass sich die Ansteuerung des Stromabnehmers nicht so ohne Weiteres tarnen lässt. Dank einer klugen Konstruktion ließ sich dies mit einem sehr dünnen Draht umsetzen – einfach genial!


Was mich auch immer positiv überrascht ist die Verwendung von echtem Glas bei Fenstern und Laternen. Dies ist die schönste, klarste und realistischste Weise der Umsetzung. Ein Tipp an alle Hersteller, dies zu tun, wenn es das Modell zulässt! Zumindest im höheren Preissegment sollte es Standard werden.

Ich kann mit meinen Augen allein nicht beurteilen, ob ein Modell auch wirklich gut ist. Erst wenn ich es altere, komme ich mit der Zeit dahinter, ob ein Modell auch konstruktiv in Ordnung ist. Dass die Lok solide ist, dass sie gute Lötverbindungen aufweist und nicht zu empfindlich ist, um sie z. B. auch einmal vernünftig anfassen zu können. Und in dieser Hinsicht muss man dem Modell eine sehr gute Note geben!


Gibt es denn von meiner Seite nur Lob? Durchaus nicht, denn ich die zu öffnenden Türen sehe ich sehr wohl kritisch. Diese lassen sich nicht richtig schließen und gehen leicht wieder auf. Mit einem Tropfen Holzleim können sie ohne Schaden zu nehmen fixiert werden.
Insgesamt aber hat Wunder aus meiner Sicht einen neuen Weg eingeschlagen und hat mit diesem „Bügeleisen auf Rädern“ einen neuen Standard in Qualität und Preis gesetzt.

Die in diesem Beitrag abgebildete, patinierte Epoche-IV-Version in NEM ist noch unmittelbar bei Wunder zu bekommen!

Apropos: Wunder ist selbstverständlich auch auf dem 01TREFF in Maarn dabei!

dinsdag 20 november 2018

Wuppertaler Straße Teil III: Plastik fantastik

 Das hohe Gebäude, das das Modul optisch abschließt, hat seine endgültige Form erhalten.

Das Material, mit dem ich am liebsten arbeite, sind PVC-Platten (Forex). Die Platten klebe ich mit einem Standard-PVC-Kleber, die man auch für Abflüsse (Sanitärbereich) verwendet. Die Verbindung verschmilzt miteinander und sitzt dann wirklich bombenfest! Fertige Fenster und Türen von z. B. Zapf oder Bünnig sorgen dafür, dass man schnell ein richtiges Haus zusammensetzen kann. Ich lege sie auf die Wand, ziehe mit einer spitzen Feder die Konturen nach und schneide diese dann aus. Einfacher geht es nicht!


 Die Lokleitung in ihrer definitiven Form, noch vor der Behandlung mit Farbe.

Die farbliche Gestaltung der Gebäude ist auch nicht schwierig. Ich nehme gewöhnliche Latexfarbe (Wandfarbe), die ich mit einem Schwämmchen auftupfe. HEKI-Farbe ist übrigens auch hervorragend dafür geeignet. Dank des Schwämmchens erhält man ganz einfach eine raue Oberfläche, die wie Putz aussieht. Danach gut trocken lassen und den Vorgang nötigenfalls wiederholen.

Mit verschiedenen dünnen Washes erzeuge ich danach die Patina. Dunne Washes von Vallejo sind hierfür ideal. Zuerst aber den gesamten Untergrund mit einem Zerstäuber mit entspanntem Wasser nass machen. Dann fließt das Wash schön gleichmäßig.

Die Lokleitung nach dem Bemalen und Patinieren. In die noch nasse Farbe wurde äußerst feiner Sand gestreut.

Die Brücke hat als Basis auch eine PVC-Platte. Hierauf habe ich eine VOLLMER-Mauerplatte „Steinkunst“ geklebt. Diese ist auch in Spur 0 erhältlich, aber meiner Meinung nach besser für Spur 1 geeignet. Typisch für die Brücken in Wuppertal und Umgebung ist die Kombination aus Naturstein und Mauerwerk.
Dies habe ich auch bei meiner Brücke wiedergegeben. PVC-Platten lassen sich leicht ritzen, sodass Ziegelsteine einfach darzustellen sind.
Die Brücke erhält ein ziemlich massives Aussehen. Sie wird durch Abschlussleisten und ein zierliches Geländer verfeinert.

Alle großen Elemente lassen sich noch versetzen. Ich versuche die endgültige Befestigung so lange wie möglich hinauszuschieben, um die Inneneinrichtung und die Beleuchtung noch gut einbauen zu können. So bleibe ich bis zum Ende flexibel!

maandag 29 oktober 2018

Wuppertaler Straße Teil II: von 2D nach 3D

Nachdem ich eine Skizze und eine Versuchsanordnung in 1:10 gemacht hatte, wurde es Zeit, in 1:1 Dummies der künftigen Gebäude zu machen. Hier beginnt die Idee wirklich Form zu bekommen, und ich selber halte diese Phase für einen faszinierenden Teil des Modellbaus. Und dafür muss man sich vor allem Zeit nehmen, wenn man ein befriedigendes Endresultat haben möchte!
Die Höhe des Viadukts wurde an die NEM-Norm angepasst, um spätere Überraschungen zu vermeiden.


Die Brücke, die die Passage zum Schattenbahnhof kaschieren soll, ist das Schwierigste. Weil ich meine Gleise konsequent in einem Winkel von 4 Grad verlege und die Gebäude zudem parallel zu den Gleisen stehen sollen, gilt für sie das Gleiche. Das sorgt für zusätzliche Arbeit, aber der letztendliche Effekt ist viel schöner als bei Gleisen, die am Rand der Module entlanglaufen!

Der Übergang vom Vorder- zum Hintergrund ist bei einem Diorama mit wenig Tiefe die größte Herausforderung. Optische Tricks müssen angewandt werden, um ihn so fließend wie möglich verlaufen zu lassen. Das hohe Wohnhaus ist hier nicht nur schön, sondern auch notwendig.

Die zukünftige Lokleitung nimmt Form an. Dieses Gebäude ist dasjenige mit der geringsten Tiefe und verbindet den linken mit dem rechten Teil.
Mit Forex (PVC-Platten) erzielt man schnell ein Ergebnis. Diese Material lässt sich leicht schneiden, und man gewinnt rasch eine Vorstellung vom Volumen der Gebäude.
Weil ich unbedingt eine großzügige Hegob-Weiche mit 7,5 ° verwenden wollte und ich diese noch nicht hatte, war das Austüfteln hier eine echte Herausforderung.

Um der Lokleitung mehr Tiefe zu geben, bot sich ein kleiner Vorbau an. Dadurch erhält die Leitung eine gute Sicht auf das Terrein. Eine Eingebung, mit der ich letztlich sehr zufrieden bin!

Ich sehe dieses Diorama als Gemälde an und arbeite so lange an den Proportionen, bis ein harmonisches Ganzes entsteht. Gebäude werden zurechtgeschnitten oder erweitert. Nichts ist in dieser Phase definitiv. Und wie der nächste Post deutlich machen wird, habe ich kompromisslos noch eine Anzahl einschneidender Anpassungen vorgenommen.

vrijdag 19 oktober 2018

Wuppertaler Straße: Eine Anlage 'von der Stange'.

Ich beginne immer mit einer Skizze. So kann ich mir einen Eindruck von der Atmosphäre und der Gliederung verschaffen.

Mit dem ersten Beitrag dieses Blogs will ich Ihnen gleichzeitig mein neues Projekt vorstellen: Außenstelle Wuppertaler Straße. Ich wollte nach der Anlage Vierheim und diversen anderen Industrieanlagen mal ein anderes Thema behandeln: die Stadt! Hier muss sich das Gleis zwischen Gebäude und unterschiedlich hohes Gelände zwängen. Wuppertal ist die größte Inspiration, auch wenn ich noch nie dort gewesen bin … aber das soll mich nicht daran hindern, mich an die Arbeit zu machen. Es gibt genügend Fotos in Büchern und im Web, und eine kleine Reise ist auch schon geplant.

Die U-förmigen Module werden gemeinsam mit Zimmermann Ernst Jorissen an meine Wünsche angepasst.


Das Konzept:

Die Idee war, eine kleine Anlage zu bauen, die ich „ziemlich einfach“ auch ein zweites Mal bauen kann, speziell für Sammler gedacht, die viele Loks, aber nur wenig Platz haben. Die ihre Modelle gern einmal aus der Vitrine holen, um sie in einer naturgetreuen Umgebung fahren sehen können. Keine Drehscheiben und andere platzfressende Objekte, aber doch die Atmosphäre eines Betriebswerks. 

Auf nur 2,60 m will ich ein kleines Theater bauen, worauf Loks die Hauptrolle spielen können, und dies alles in Topqualität. Mit den Modulen von MBS/Jorissen kann ich bei geringer Tiefe eine Kulisse bauen, die gut ausgeleuchtet ist und durch die Verwendung eines Plexiglasdeckels größtmögliche Staubfreiheit gewährleistet.


Eine Modell in 1:10 ist hilfreich beim Planen.

Auf die linke Seite kommt ein Fiddleyard, sodass mittels einer Schiebebühne mehrere Loks eingesetzt werden können. Mit einer Mindestlänge von 90 cm können dort selbst die größten Maschinen abgestellt werden, aber auch kleine Loks mit nur einem Güterwagen z. B. Die Öffnung zum Fiddleyard hin wird durch eine Brücke verdeckt, sodass der Illusion nicht allzu viel Gewalt angetan wird. Und es ist natürlich ein hervorragendes Objekt zum Bauen.

Frisch vom Schreiner werden die Module lackiert und bekommen einen Hintergrund und Staubschutzdecke.

Im Schuppen werden nur kleinere Unterhaltungsarbeiten durchgeführt, nach denen die Loks wieder auf die Strecke können. Ersatzteile werden in gedeckten Güterwagen herangeschafft, Schmiermittel in Kesselwagen. Von einem Beobachtungsposten aus kann die Lokleitung alles im Auge behalten. Es gibt also genug zu erleben und auch genug zu rangieren. Mit drei Gleisen können auf diesem kleinen Stück Modellbahnwelt eine Menge Loks Platz finden, die darauf wachten, eingesetzt zu werden.
Sie können sicher verstehen, dass die Premiere dieses Projekts natürlich auf dem 01TREFF 2019 stattfinden soll! 
Mit Leuchtstoffrohren erhalte ich immer noch das beste Resultat. Eine einheitliche Beleuchtung ist das wichtigste!

Im nächsten Post mehr!







vrijdag 21 september 2018

01TREFF 2019, 16 & 17 Februar in Maarn!


Liebe Spur-0-und-1-Freunde,


voller Stolz darf ich die zweite Ausgabe des 01TREFFS in Maarn ankündigen.

Der 01TREFF 2018 war ein Experiment, wurde aber ein großer Erfolg.
Der Enthusiasmus der Besucher und der Aussteller hat gezeigt, dass es ein Bedürfnis für eine hochwertige Ausstellung in unseren Maßstäben gibt.

Die ungezwungene und häusliche Atmosphäre von Modellbahnen der absoluten Spitzenklasse in den Baugrößen 1 und 0 in Kombination mit Händlern exklusiver Marken machen dieses Treffen zu einem einzigartigen Ereignis.

Sie können sich diesmal freuen auf die Premieren von Deistelbach Ost von Alexander Lösch (1 FS), Osthafen von Frank Mäule (1 FS) , Bad Willemshöhe von Wim Laanstra (1), Bahnmeisterei von Ernst Jorissen (1), Stadtstrecke XL von Ferry As (1), Cambach v.d.H. von Sascha Fliegener und Klaus Fischer (0), Rollenbank Spur 1 von Jaap Teeuw (1), O’gau im Winterkleid von Jan Hendrik Knoop (0) und Wuppertaler Straße von Becasse (1).
keine Premiere aber allerdings sehr sehenswert sind Mara Harbor (0n30) und , Forsterau von Johannes Otterbach (0)

Auch wird KM1 wieder mit von der Partie sein, ebenso wie u.a. Wunder, Feld Modellbahn, Dingler / Der Lokladen, Steiner Modellwerke, Bünnig, Zapf, Hofmanns Modellbau, Spur 1 Werkstatt, Demko, Horster Modelbouw und Modellbahn Paradies.

Ich freue mich auf ein fantastisches Modellbau-Wochenende und vor allem auf Ihren Besuch. Vergessen Sie also nicht, den 16. und 17. Februar schon jetzt in Ihren Kalender einzutragen.
Bis dann!

Michiel Stolp / Becasse und das 01TREFF-Team


dinsdag 21 augustus 2018

Ein Stern im blauen Himmel: Die DH 200 von Henschel in Spur 1


Für geschickte Modellbauer hat die Firma Modellgetriebe.de Bausätze von besonderen Loks in Spur 1 im Programm. Diese aus Polystyrol gefrästen Bausätze scheinen mir relativ einfach zu bauen zu sein, und die verfügbaren Modelle sind, was das Vorbild anbelangt, als etwas ganz Besonderes anzusehen. So auch diese Henschel-Rangierlok DH 200. 


                                      
Diese kleine Maschine entstammt der ersten Lokserie, die Henschel nach dem Krieg gebaut hat. Diese Type lehnt sich noch stark an die Wehrmachtsloks an. Optisch wurde sie jedoch stark verändert, um diese Maschinen etwas moderner aussehen zu lassen.
Firmenchef Oscar Henschel war jedoch nur mäßig davon angetan und nannte sie selber spöttisch „Möbelwagen“.
Aber eine relativ kleine Zahl dieser Loks fand den Weg zu Firmen und Lokalbahnen, wo sie dann auch lange in Dienst standen. Modellbauer Markus Scholz wählte deshalb einen fiktiven Arbeitgeber, die „Scholzkauer Schotterwerke“. Das Schleppen von schwerbeladenen Selbstentladewagen hat seine Spuren hinterlassen, aber es ist deutlich zu sehen, dass dieses Arbeitspferdchen durch sein Personal noch recht gut versorgt wird. 

Das Schöne an einer Lok ohne reales Vorbild ist die Freiheit, die man beim Design erhält. Farbe und Beschriftung kann man vollständig nach eigenem Geschmack gestalten. Das blaue „Kleid“ mit den roten Details steht der kleinen Lok besonders gut, finden Sie nicht auch?

 
Aber zum Beispiel eine gelbe Pufferbohle mit Warnanstrich wäre auch kein Fehlgriff.
Oder was hielten Sie von einem roten oder gelben Outfit? So sind diese Henschels tatsächlich herumgefahren, wie auf  rangierdiesel.de zu sehen ist. Auswahl im Überfluss also, um sich selber ein Unikat oder gerade auch ein vorbildgetreues Modell zu erstellen. Höchste Zeit, den Kleber zur Hand zu nehmen!






woensdag 27 juni 2018

Doppelspiel: Die V188 von Märklin in Spur 1

Lang, kräftig und gewaltig. Das sind die Worte, die einem beim Betrachten dieser Diesellok einfallen. Gebaut im Krieg zum Transport schwerer Geschütze machte sich diese kleine Serie nach dieser dunklen Periode bei der aus der Asche emporsteigenden Bundesbahn nützlich. Und das purpurrote Farbkleid, das dieser Dame geschneidert wurde, stand ihr überraschend gut!

Schade ist nur, dass Märklin diese Lok mit glänzenden Radreifen ausgeliefert hat. Dies gibt ihr ein unrealistisches Aussehen. Gerade diese Maschine muss aller Formen von Eleganz beraubt sein! Auch das silberne Dach ruft nach einer Alterung. Mit etwas Ruß, Rost und Regenspuren ist dem gut nachzuhelfen.
Die Radreifen müssen erst gut entfettet werden, danach leicht angeschliffen und anschließend einen schwarzen Primer erhalten, z. B. Motip. Kleine Beschädigungen, die unvermeidlich sind, können Sie nachträglich mit einem schwarzen Edding-Marker anbringen. So ist die V 188 ganz fertig für ihren Dienst: Mit einer gehörigen Zahl von Güterwagen am Haken und mäßigem Tempo muss dies ein prächtiger Anblick sein!

dinsdag 19 juni 2018

Typo F und Typo G von Lucchini Rail Models

Lucchini's Typo  G für das Transport von Vieh.


Es beginnt ein Tradition zu werden: auch dieses mal wird uns Lucchini Rail Models mit zwei neuen Waggons überraschen! Unter anderem wird der Typo G angeboten, die sich durch ihre horizontale Beplankung auszeichnet. Dieser Typ wurde für den Transport von Vieh verwendet. Nicht so sehr nach Schlachthofen, sondern vor allem, um Vieh auf die Almen und im Apennin zu bringen. Dies wird auch im Alpenraum grenzüberschreitend geschehen sein.
die extra breite Tür erleichterte das Be- und Entladen von beispielsweise Rindern.
Etwas ungewöhnlich wirkt für Italienische Wagen die horizontale Beplankung. 
Der Typo F, mit den bekannteren vertikalen Beplankung, ist die längere Version des ersten Spur 1 Modells von Lucchini. Dieser Bauart wurde für den Transport von Stückgut und Lebensmitteln verwendet. Die ''Carro's'' zeichnen sich durch ihre raffinierte Detaillierung und die Kombination von Holz und Messing aus.




Typo F ohne bremserhaus:  € 903,-
typo F mit Bremserhaus      € 1050,-
Typo Hg mit Bremserhaus  € 1190,-
Typo G Bremserhaus          € 990.-

In Sinsheim gilt für die verfügbaren Modelle ein Messerabatt.

Size matters: Typo F mit grosseren LüP.